Deutscher Gewerkschaftsbund

13.05.2013

AK Studierende

Im Arbeitskreis Studierende der DGB-Jugend NRW sind studierende Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aktiv. Wir wollen an den Universitäten die Idee der Gewerkschaften verbreiten: Gestaltung der eigenen Lebens- und Arbeitswelt durch solidarische Organisation.

 Studierende haben gewerkschaftliche Organisation nicht weniger nötig als die klassischen „Malocher“: Die große Mehrheit arbeitet, um das Studium zu finanzieren und das nicht selten in „prekären“ Branchen (Callcenter, Gastronomie). Hinzu kommen die fast obligatorischen Praktika in den Semesterferien, meist schlecht oder gar nicht bezahlt. Hier wollen wir über die Arbeitsrechte aufklären und Euch helfen, Eure Situation zu verbessern.

Zudem sind die Studierenden von heute meist die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von morgen. Gute Studienbedingungen an Universitäten und Fachhochschulen und eine qualitativ hochwertige Bildung sind jedoch keine Selbstverständlichkeit. Hier arbeiten wir mit Fachschaften, ASten und anderen Akteuren der studentischen Selbstverwaltung zusammen um Anliegen von Studierenden in die Gewerkschaftsjugend zu tragen und die Studiumsmöglichkeiten zu verbessern.

Die Zusammenarbeit mit und Unterstützung von Gremien der studentischen Selbst- und Mitverwaltung ist ein weiteres Element unserer Arbeit. Interessenvertretung und Mitbestimmung sind auch an Universitäten und Fachhochschulen wichtige Elemente der Demokratisierung der Gesellschaft. 

 

Der AK Studierende trifft sich regelmäßig im Jahrhunderthaus in Bochum, Interessierte Studierende sind immer herzlich willkommen!

 

Meldet Euch einfach unter:

studium@dgb-jugend-nrw.de

 

 

Seminarangebot für Fachschaften:

Einführung in die studentische Mitbestimmung

 

In den Hochschulen läuft derzeit nicht alles rund. Die Studierendenproteste haben gezeigt, dass unter den Studierenden Unmut über zunehmende soziale Auslese, schlechte Studienbedingungen in den neuen Bachelor- und Masterstudiengängen und die Folgen der Idee von einer unternehmerischen Hochschule besteht.

Mitbestimmung ist eine der Möglichkeiten, seine eigenen Interessen einzubringen und an den Universitäten durch zusetzen. Auch Studierende haben an Hochschulen demokratische Mitbestimmungsrechte, auch wenn sie gegenüber den Lehrenden strukturell benachteiligt sind. Der Vortrag soll Erstis einen Einblick in die studentische Mitbestimmung sowie Informationen über Strukturen und Möglichkeiten der studentischen Selbst- und Mitverwaltung an den Hochschulen liefern.

 

Welche Strukturen studentischer Interessenvertretung gibt es an der Hochschule? Wo wird über was entschieden? Wie kann man seine Interessen durchsetzen?

Entgegen dem Trend der Entdemokratisierung der Hochschulen setzt dieser Vortrag auf die Stärkung der Mitbestimmung und soll so seinen Teil zur (Re-)Demokratisierung der Hochschulen beitragen!

 

Wie funktioniert eigentlich studentische Mitbestimmung?

 

In den Hochschulen läuft derzeit nicht alles rund. Die Studierendenproteste haben gezeigt, dass unter den Studierenden Unmut über zunehmende soziale Auslese, schlechte Studienbedingungen in den neuen Bachelor- und Masterstudiengängen und die Folgen der Idee von einer unternehmerischen Hochschule besteht.

Mitbestimmung ist eine der Möglichkeiten, seine eigenen Interessen einzubringen und an den Universitäten durch zusetzen. Auch Studierende haben an Hochschulen demokratische Mitbestimmungsrechte, auch wenn sie gegenüber den Lehrenden strukturell benachteiligt sind. Dieses Seminar soll Aktiven in der studentischen Mitbestimmung und denen die es werden wollen Hintergrundinformationen über Strukturen und Möglichkeiten der studentischen Selbst- und Mitverwaltung an den Hochschulen liefern und ihnen Hilfestellungen in der Vertretung studentischer Interessen bieten.

 

Welche Strukturen studentischer Interessenvertretung gibt es an Unis und FHs? Wo wird über was entschieden? Wie kann man seine Interessen am richtigen Ort wirkungsvoll durchsetzen? Wie sind überhaupt die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten?

 

Entgegen dem Trend der Entdemokratisierung der Hochschulen setzt dieses Seminar auf die Stärkung der Mitbestimmung und soll so seinen Teil zur (Re-)Demokratisierung von Hochschulen und Gesellschaft beitragen!


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